Ist das Kunst?

Was Christo kann, können wir noch lange. Um die zarten Knospen und Blüten der Kirschbäume vor den frostigen Temperaturen der vergangenen Nächte zu schützen, packte das Hofteam kurzerhand die ganze Kirschenanlage in dicke Folie ein. Hoffentlich hat’s genützt!

Machinenpark

Der neue Frontmäher ist geliefert worden. Er ist mit einer Distanzschiene zum Boden ausgerüstet, die es ermöglicht, das Gras etwas höher über dem Boden abzuschneiden. So gelangen weniger Verunreinigungen ins Gras, was wichtig ist, damit zum Beispiel der Gärprozess im Flachsilo sauber abläuft.

Lied der Bienen

Ich höre ein vielstimmiges Summen über meinem Kopf. Ich schaue nach oben und sehe hunderte Bienen im blühenden Weidenbusch. Die Weidenkätzchen gehören zu der frühesten Nahrung der Bienen. Bald wird der Schwarzdorn folgen.

Ach übrigens: Wisst ihr, warum die Bienen summen? Weil sie den Text vergessen haben.

Kooperationsvertrag unter freiem Himmel

Heute, am 11. Geburtstag von ortoloco, wurde der Kooperationsvetrag zwischen der Genossenschaft ortoloco und der Fondlihof GmbH feierlich unterzeichnet. Der Vertrag regelt das Zusammenspiel dieser zwei juristischen Gesellschaften, die wir benötigen, um den ganzen Fondlihof als Solawi zu betreiben.

Tea not just for two

In diesem Küchenschrank im Zentraldepot befinden sich die verschiedenen, fertig abgepackten Kräuterteemischungen und einzelne Teekräuter in grossen Gläsern. Auch einige Portionen einer Ringelblumensalbe hat die Teekräutergruppe hergestellt.

Zentraldepot eröffnet!

Die Gruppe „Consommactrices / Consommacteurs“ (uff, was für ein langer Name!) hat in den letzten Wochen in unermüdlicher Arbeit den Hofladen zum schönen Zentraldepot umgestaltet. Hier können unsere Mitglieder ab sofort all jene Hofprodukte selber abholen, die nicht frisch in die Quartierdepots geliefert werden: verschiedene Getreide, Sonnenblumenöl, Teemischungen oder auch die Fleischpakete. Das Getreide kann mit einer Flockenpresse oder einer Mühle selbst in die gewünschte Form gebracht werden.

Bodenbewohner

Beim Jäten gestern haben sich gleich mehrere stattliche Regenwürmer an der Oberfläche gezeigt, so als wollten sie kurz nachschauen, wer da ihren Frieden stört. Die grössten Exemplare waren gut und gerne dreissig Zentimeter lang. Regenwürmer, das ist mittlerweile allgemein bekannt, sind für die Bodengesundheit entscheidend. Sie ernähren sich von abgestorbenen Pflanzenteilen, und ihr Kot ist höchst mineral- und nährstoffreich. Mit ihren Gängen lassen sie Luft in tiefere Erdschichten eindringen. Regen versickert besser im Boden und wird gleichzeitig länger gespeichert. Die Wurzeln der Pflanzen wachsen entlang der Gänge besser in die Tiefe.

Teemischungen

Im letzten Jahr haben wir damit begonnen, in grösserem Umfang Teekräuter anzubauen. Nun können wir die ersten Teemischungen zusammenstellen, und bald werden diese in unserem Zentraldepot für unsere Mitglieder bereit stehen. Im Haustee sind Zitronenmelisse, Drachenkopf, Malvenblüten, Pfefferminze und Ringelblumenblüten, die zusammen eine feine, duftende Mischung ergeben.